CARINA KONRAD

MITGLIED DES DEUTSCHEN BUNDESTAGES

Bauernverband Rheinland-Nassau befürchtet Futternot

Gemünden. Die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete Carina Konrad (FDP), stellvertretende Vorsitzende im Agrarausschuss, nahm am Dienstag zusammen mit ihrer Kollegin, der Abgeordneten Sandra Weeser (FDP), am Erntegespräch des Bauernverbands Rheinland-Nassau in Gemünden teil. Zwar sei die Region nördliches Rheinland-Pfalz angesichts der Dürre „mit einem blauen Auge davongekommen“, wie Verbandspräsident Michael Horper es ausdrückte, jedoch sei die Maisernte wohl nicht zu retten, wenn weiterhin kein Regen falle. Man müsse sich dann die Frage stellen, wie man die Tiere über den Winter bringe, so Horper.

Carina Konrad, selbst Agraringenieurin mit eigenem Bauernhof, betonte die Wichtigkeit der steuerfreien Risikoausgleichsrücklage, deren Einführung sowohl der Verband als auch die Freien Demokraten seit geraumer Zeit fordern. Mit Hilfe dieses Instruments könnten schlechte Jahre steuerlich durch gute ausgeglichen werden, was die Liquidität der Bauern langfristig verbessern könnte.

Die Veranstaltung fand in der „Hessenmühle“ in Gemünden statt, die sich auf Agrarhandel und Naturbrennstoffe spezialisiert hat. Auf einen Rundgang über den Hof, der 12 Mitarbeiter beschäftigt, folgte eine Aktion des Landfrauenverbands Westerwald, der auf das Problem der Lebensmittelverschwendung in Privathaushalten aufmerksam machte. „Die Wertschätzung für Lebensmittel zu steigern, ist auch mir ein großes Anliegen“, erklärte Konrad. „Jeder Haushalt in Deutschland entsorgt jährlich kiloweise Lebensmittel. Wir dürfen angesichts des Bevölkerungswachstums und Flächenschwunds mit beschränkten Ressourcen nicht so verschwenderisch umgehen.“

Familie

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