CARINA KONRAD

MITGLIED DES DEUTSCHEN BUNDESTAGES

„Kampfansage an die Landwirte in Deutschland“

MdB Konrad kritisiert Koalitionsvertrag

Berlin. Am Tag der Entscheidung in den Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD ließen Reaktionen auf die Details in den einzelnen Ressorts nicht lange auf sich warten. Bundestagsabgeordnete und Obfrau des Agrarausschusses, Carina Konrad (FDP), zeigt sich unzufrieden mit den Ergebnissen, die für die kommenden vier Jahre wegweisend sein sollen: „Mir fehlen die großen Linien. Was bisher veröffentlicht wurde, wirkt wie ein dürres Papier ohne Mut zu echter Erneuerung.“

Die Ergebnisse, die ausgehandelt wurden, seien zu ideologisch und gingen zu Lasten der Fachlichkeit, kritisiert die Hunsrücker Bundestagsabgeordnete: „Finanzierungsvorschläge für die zahlreichen Wünsche der GroKo sucht man vergeblich. Der Tenor ist in altbekannter Merkel-Manier: Der Bürger wird’s schon richten.“

Laut Konrad werden konkrete Lösungsvorschläge gebraucht. Kritisch sieht die Bundestagsabgeordnete vor allem die Ergebnisse für die Landwirtschaft: „Sie lesen sich wie eine Kampfansage an die Landwirte in Deutschland und zeigen deutlich, wie ideologisch die GroKo agiert. Die Landwirte wissen noch nicht, was überwiegt: der Schock oder die Wut. Und wer die Kosten für den Glyphosatausstieg und das Tierwohllabel tragen soll, bleibt ebenfalls offen. Aufbruchstimmung Fehlanzeige!“

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