US-Strafzölle auf landwirtschaftliche Erzeugnisse

Eine kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hat ergeben, dass die von den USA verhängten Strafzölle sich negativ auf den Absatz deutscher Weine, besonders aus unserer Region, auswirken. (Siehe auch “Trump bringt deutsche Weinbauern in Existenznot“)

Carina Konrad MdB, weinbaupolitische Sprecherin ihrer Fraktion, äußert sich dazu wie folgt:

„Obwohl das Exportvolumen von Agrarerzeugnissen aus der EU nach Amerika in den letzten Jahren zugenommen hat, ist es bei deutschem Wein rückläufig. Die Absätze sind in den vergangenen neun Jahren um 15 Mio. Euro gefallen. Das betrifft Winzer in Rheinland-Pfalz besonders, denn am stärksten sind die Umsätze bei Qualitätsweinen der Sorte Riesling aus Rheinhessen und von der Mosel zurückgegangen. Statt unsere Winzer zu unterstützen, sieht die Bundesregierung nur tatenlos zu, wie ein wichtiger Exportmarkt einfach wegbricht. Es kann nicht sein, dass sie nur Freihandelsabkommen mit Australien und Südamerika aushandelt und dabei den Warenhandel mit den USA völlig aus dem Blick verliert.“

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