Wissing & Konrad in Trier

Drei Wochen vor der Bundestagswahl waren der Spitzenkandidat der Liberalen in Rheinland-Pfalz, Dr. Volker Wissing, und die Nr. 2 auf der Landesliste, Carina Konrad, mit dem Trierer Direktkandidaten Benjamin Palfner und Vorsitzenden der FDP-Landtagsfraktion, Philipp Fernis, in Trier unterwegs. Von der Villa Weißhaus, einem Café in einer klassizistischen Villa oben auf dem Sandsteinfelsen, genossen die Politiker einen sagenhaften Blick auf Trier. Der Inhaber berichtete von den größten Herausforderungen seiner Branche. In der Gastronomie herrsche aktuell großer Fachkräftemangel. Als Cafés und Restaurants im letzten Jahr monatelang geschlossen waren, hätten sich viele Mitarbeiter umorientiert. Als sie endlich wieder öffnen durften, standen die Betriebe ohne Personal da.

Im Anschluss besuchten die Liberalen verschiedene Weinstände in der Trierer Innenstadt. Nachdem der Weinabsatz im Lockdown gesunken war, weil Restaurants geschlossen waren und Veranstaltungen nicht stattfinden durften, hätten sich die Winzer natürlich über die Lockerungen gefreut, so Konrad, die weinbaupolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion. Die bürokratischen Anforderungen, die mit der Öffnung eines Weinstandes in der Pandemie verbunden seien, hätten die Freude aber schnell wieder getrübt. „Bürokratie raubt Unternehmern in Deutschland in allen Branchen wahnsinnig viel Zeit. Eine der großen Aufgaben der nächsten Bundesregierung wird es sein, zu prüfen, wie viel Bürokratie wirklich nötig ist und Prozesse zu verschlanken, wo immer es vertretbar ist“, erklärte die Abgeordnete.

Den Abschluss des Wahlkampftages bildete eine Kundgebung an der Porta Nigra, an der auch Justizminister Herbert Mertin teilnahm. Das Interesse der Zuhörer an liberalen Vorschlägen für eine bessere Politik war groß. Die FDP will einen wirksamen Klimaschutz, der die Bedürfnisse der Menschen mitdenkt und nicht gegen sie agiert. „Um die Basis unseres Wohlstands zu sichern, brauchen wir eine starke Wirtschaft“, sagte Konrad. „Mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, ist uns wichtig. Nur so erfahren wir, wo der Schuh drückt und wo wir besser werden müssen. Ich spüre in diesem Wahlkampf eine große Aufbruchsstimmung im Land. Die Menschen haben genug vom Stillstand und dem ewigen „Weiter so“, sie wollen endlich einen Politikwechsel und eine Bundesregierung, die keine Angst hat, die großen Baustellen anzupacken. Wir sind dazu bereit!“

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